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Vorbeugetest für Frühgeburten
Sieben Prozent der Neugeborenen in Österreich sind Frühgeburten und übersteigen demnach nicht das Geburtsgewicht von 2.500 Gramm. Mithilfe eines neu entwickelten Tests aus der Apotheke sollen bakterielle Vaginalinfekte (Vaginosen), die häufigste Ursache für Frühgeburten, von schwangeren Müttern früher erkannt werden können.
Der Test, der auf den Namen "pH-Balance" lautet, soll in jeder Apotheke rezeptfrei erhältlich sein und die Möglichkeit bieten, den pH-Wert in der Scheide regelmäßig zu kontrollieren. Mithilfe eines Applikators kann der Test in die richtige Tiefe zwischen Harnröhre und Gebärmutterhals eingeführt werden.br />
"Die neue Kontrollmethode kann ich mir gut als Frühmarker für Entzündungen vorstellen. Optimal wären zwei bis drei Tests pro Woche. Liegt der pH-Wert mehrmals über 4,5 oder zeigen sich entsprechende Symptome, sollte sofort der behandelnde Gynäkologe aufgesucht werden, der dann weitere Untersuchungen vornimmt", erklärt der auf Frühgeburten spezialisierte Gynäkologe Christian Egarter des AKH-Wien.
Scheideninfektionen in der Schwangerschaft sind besonders problematisch, da sie unbemerkt zum Fötus aufsteigen und frühzeitige Wehen auslösen oder zum Blasensprung führen können. Zu früh geborene Babys sind zumeist krankheitsanfälliger und der Gefahr der Behinderung sowie einer höheren Sterblichkeitsrate ausgesetzt.
"Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die von Jahr zu Jahr steigende Zahl der Frühgeburten in Österreich zu reduzieren. Von 1992 bis 2002 gab es eine Steigerung von über 52 Prozent bei den sogenannten sehr kleinen Frühgeburten, das sind Neugeborene unter 1.000 Gramm", meint Hanns Helmer von der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde am AKH-Wien.
Eine 2004 von Herbert Kiss von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH-Wien gemeinsam mit 4.429 Frauen und 25 Frauenärzten erfasste Studie zeigt auf, dass ein Infektionsscreening und eine allfällige Standardbehandlung die Frühgeburtenrate um etwa die Hälfte senkt.
pH-Balance ist in allen österreichischen Apotheken rezeptfrei um Euro 11,50 erhältlich. In manchen Fällen muss der Test bei der jeweiligen Apotheke vorbestellt werden. Die Zulieferung an die Apotheke erfolgt in der Regel noch am selben oder am nächsten Tag und kann oft binnen weniger Stunden abgeholt werden.

"Die neue Kontrollmethode kann ich mir gut als Frühmarker für Entzündungen vorstellen. Optimal wären zwei bis drei Tests pro Woche. Liegt der pH-Wert mehrmals über 4,5 oder zeigen sich entsprechende Symptome, sollte sofort der behandelnde Gynäkologe aufgesucht werden, der dann weitere Untersuchungen vornimmt", erklärt der auf Frühgeburten spezialisierte Gynäkologe Christian Egarter des AKH-Wien.
Scheideninfektionen in der Schwangerschaft sind besonders problematisch, da sie unbemerkt zum Fötus aufsteigen und frühzeitige Wehen auslösen oder zum Blasensprung führen können. Zu früh geborene Babys sind zumeist krankheitsanfälliger und der Gefahr der Behinderung sowie einer höheren Sterblichkeitsrate ausgesetzt.
"Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, die von Jahr zu Jahr steigende Zahl der Frühgeburten in Österreich zu reduzieren. Von 1992 bis 2002 gab es eine Steigerung von über 52 Prozent bei den sogenannten sehr kleinen Frühgeburten, das sind Neugeborene unter 1.000 Gramm", meint Hanns Helmer von der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde am AKH-Wien.
Eine 2004 von Herbert Kiss von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde am AKH-Wien gemeinsam mit 4.429 Frauen und 25 Frauenärzten erfasste Studie zeigt auf, dass ein Infektionsscreening und eine allfällige Standardbehandlung die Frühgeburtenrate um etwa die Hälfte senkt.
pH-Balance ist in allen österreichischen Apotheken rezeptfrei um Euro 11,50 erhältlich. In manchen Fällen muss der Test bei der jeweiligen Apotheke vorbestellt werden. Die Zulieferung an die Apotheke erfolgt in der Regel noch am selben oder am nächsten Tag und kann oft binnen weniger Stunden abgeholt werden.
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